Ein offener Brief an Apple und Google
Butterfly-Gründer David Minns schrieb Tim Cook und Sundar Pichai wegen beleidigender Begriffe, mit denen Dating-Apps beworben wurden. Diese Seite bewahrt das Kampagnendokument auf. Sie bedeutet nicht, dass eines der Unternehmen Butterfly unterstützt oder seine Vorschläge übernommen hat.
Der Originalbrief gibt beleidigende Wörter wieder, um ihre Verwendung zu benennen und zu kritisieren.
Beleidigende Suchergebnisse zu trans Menschen: offener Brief
Sehr geehrter Tim Cook, sehr geehrter Sundar Pichai,
ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass mehrere Begriffe, die in der trans Community als beleidigend empfunden werden, im Apple App Store und Google Play Store zur Vermarktung und Benennung von Dating-Apps verwendet werden. Zum Beispiel:
- Shemale
- Ladyboy
- Tranny
Ich weiß, dass sowohl Apple als auch Google für Meinungsfreiheit eintreten. Würden Sie dennoch eine der folgenden Möglichkeiten in Ihren Stores in Betracht ziehen?
- Keine Ergebnisse anzeigen, wenn einer der genannten Begriffe verwendet wird
- Nutzende darauf hinweisen, dass sie nach einem beleidigenden Begriff suchen
- Die Metadaten vor der Verarbeitung der Ergebnisse durch „transgender“ ersetzen
- Eine andere Maßnahme, die Sie für geeignet halten
Für Ihre Unterstützung in dieser Angelegenheit wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
David Minns – Gründer von Butterfly Dating
#transgenderoffensiveterms
Von einer Kampagne zu praktischen Funktionen
Das Sprachwerkzeug im privaten Butterfly-Chat erkennt beleidigende Begriffe, streicht sie durch, ergänzt Ersatzformulierungen und kennzeichnet die Nachricht als bearbeitet. Die ursprüngliche Erklärung der Funktion zeigt die Korrektur in Aktion.
Das Ziel ist eine Dating-Umgebung, in der die Identität eines Menschen respektiert wird. Unser forschungsbasierter Artikel über Sprache erläutert, warum Wortwahl und Verhalten gemeinsam betrachtet werden müssen.
